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Gesamtschule in Emden?
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Another Seagull



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BeitragVerfasst am: Do., 30.09.2010, 07:39    Titel: Antworten mit Zitat

Was ich an diesen neuen Bürgerbewegungen bedenklich finde, ist, dass sich hier die Leute durchsetzen, die eine starke Lobby haben bzw. organisieren können (siehe Schulreform Hamburg). Ähnlich ist das ja in Emden beim ersten Versuch gelaufen, das GaT abzuschaffen. Da wurden letztlich Schüler auch instrumentalisiert bei der großen Demo im Stadtgarten.
Die Fakten sind: es wird über kurz oder lang nur noch zwei große Schulformen geben: die Gesamtschule und das Gymnasium. Da kann sich die schwarz-gelbe Landesregierung auf den Kopf stellen. Emden sollte gucken, dass es sich nun endlich eine _funktionierende_ IGS aufbaut (sehr positive Beispiele sind Aurich-West und Marienhafe). Diese muss auch einen zentralen Standort haben, da führt kein Weg dran vorbei.
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zanderrama



Anmeldedatum: 14.02.2008
Beiträge: 91
Wohnort: Emden

BeitragVerfasst am: Do., 30.09.2010, 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

In Hamburg war es ein Volksentscheid, sprich eine Abstimmung, und keine Lobby, was die unselige Schulreform dort gekippt hat.
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DonRazzi



Anmeldedatum: 14.10.2004
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BeitragVerfasst am: Do., 30.09.2010, 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ach, nein? Aber warum war dann bei der Volksabstimmung in Hamburg die Beteiligung in wohlhabenden Stadtteilen deutlich höher? Und warum wurde in diesen Stadtteilen signifikant stärker für das Gymnasium gestimmt?

Dort, wo letztendlich die Gymnasiasten sitzen, ist es durch geschickte Lobbyarbeit von Elternverbänden zu einer Abstimmung gegen die Abschaffung des Gymnasiums geworden. Ich halte das für Hamburg gelinde gesagt für eine grosse Katastrophe. Gerade die Städte mit ihren hohen Migrantenanteilen schreien nach Gesamtschulen, damit die Kinder aus Migrantenfamilien besser in unsere Gesellschaft integriert werden. Wenn sich die Oberschicht allerdings aus Angst vor den Schmuddelkindern abschottet, wird das auf Dauer den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft beeinträchtigen.
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zanderrama



Anmeldedatum: 14.02.2008
Beiträge: 91
Wohnort: Emden

BeitragVerfasst am: Fr., 01.10.2010, 01:00    Titel: Antworten mit Zitat

Achso, dann haben die Lobbyisten die Schulreformbefürworter davon abgehalten, ihre Stimme abzugeben?
Dann bin ich ja froh, dass das Allheilmittel IGS in Emden durchgeboxt wurde.
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DonRazzi



Anmeldedatum: 14.10.2004
Beiträge: 124
Wohnort: Die schönste Stadt der Welt...

BeitragVerfasst am: So., 03.10.2010, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Das sicherlich auch nicht. Allerdings konnte man in der jüngeren Vergangenheit mehrfach beobachten, wie sich geschickte Medienarbeit und Meinungsmache auf Volksabstimmungen ausgewirkt hat. Destruktive Politik eben. Erst das Gesetz durchkommen lassen und dann hinten rum über die Volksabstimmung wieder kippen, nachdem man die Medienmaschine angeworfen hat. Zum Kotzen. Und meiner Meinung nach demokratiegefährdend, weil extrem reformverhindernd.
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Johannes



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Beiträge: 173
Wohnort: Emden

BeitragVerfasst am: Mo., 04.10.2010, 11:38    Titel: Welche Schule ist die Beste? Antworten mit Zitat

Alle Schüler und zukünftigen Schüler, die noch geboren werden und bereits im Kindergarten sind, sollten mit ihren und den Wünschen der Eltern einfließen in diese Bildungs- und Schuldebatte. Auch die Lehrer als zweiter Part sollte nicht außenvorbleiben.
Legt man gegenseitige Ressentiments mal bei Seite, ist es doch so, dass jeder das beste für sein Kind bzw. seinen Schüler will oder?
Warum wird ständig darüber gestritten, dass der Status-quo mit Schulform, bezüglich der Gebäude, erhalten bleiben soll? Entweder man möchte eine IGS oder man läßt es bleiben.
Ich finde es wäre an der Zeit einen "Runden Tisch" einzuberufen. Man sollte sich gegenseitig aufklären. Die Verwaltung bringt die Finanzsituation ein, die Schüler ihre eigenen Wünsche Ideen die Eltern und Lehrer ebenfalls. Es kann gestritten werden, aber bitte doch vernünftig und nicht so.
Wasfür Vorteile hat eine alleinige Realschule gegenüber einer IGS?
Es wäre so schön einfach ließe sich der Mensch in Kategorien (Schubladen) einordnen, aber natürlicherweise ist dies nicht der Fall.
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Ogami



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Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Do., 21.10.2010, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz meine Meinung! Ein "Runder Tisch" hört sich gut an, denn Aufklärung wird heutzutage ja gern vergessen. Politiker und Parteien oder meinetwegen auch Lobbyisten machen Stimmung für irgendwelche Sachen und die meisten Menschen lassen sich dann von einem einzigen Argument überzeugen, ohne die ganze Geschichte gesehen zu haben. Meinetwegen soll jeder dafür oder dagegen sein, solange die Leute zumindest schlüssig argumentieren können, warum sie die jeweilige Position vertreten. Darum fand ichs auch ziemlich krass mit den Demonstrationen der Schüler...ich bezweifele, dass nur ein Schüler hätte seine Position vernünftig begründen können, außer vielleicht mit:"Ich geh hier zur Schule".
Damit will ich nicht die Position des GaTs verunglimpfen, lediglich wünsche ich mir mehr Transparenz von jeglicher Seite aus, damit sich jeder ein Bild von der Situation machen kann, und diese nach seinen eigenen Maßstäben bewerten kann.

Das ist wahrscheinlich auch ein Grund für das schwindende Interesse bzw. Vertrauen in die Politik bzw. die politiker der Jugendlichen. Man kann nie davon ausgehen, dass ein Politiker eine Rede in einem neutralem Ton hält, damit man nicht beinflusst oder manipuliert wird, aber.....oh, ich schweife ab

Jedenfalls werde ich die ganze Situation weiterverfolgen, auch wenn ich selbbst wohl keine Stellung beziehen werde, da ich zu wenig Ahnung von der Materie hab.
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Luci



Anmeldedatum: 01.12.2004
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: Sa., 09.03.2013, 08:29    Titel: Antworten mit Zitat

Another Seagull hat Folgendes geschrieben:
Was ich an diesen neuen Bürgerbewegungen bedenklich finde, ist, dass sich hier die Leute durchsetzen, die eine starke Lobby haben bzw. organisieren können (siehe Schulreform Hamburg). Ähnlich ist das ja in Emden beim ersten Versuch gelaufen, das GaT abzuschaffen. Da wurden letztlich Schüler auch instrumentalisiert bei der großen Demo im Stadtgarten.
Die Fakten sind: es wird über kurz oder lang nur noch zwei große Schulformen geben: die Gesamtschule und das Gymnasium. Da kann sich die schwarz-gelbe Landesregierung auf den Kopf stellen. Emden sollte gucken, dass es sich nun endlich eine _funktionierende_ IGS aufbaut (sehr positive Beispiele sind Aurich-West und Marienhafe). Diese muss auch einen zentralen Standort haben, da führt kein Weg dran vorbei.


Wurden denn für die genannten IGSen andere Schulen "vertrieben"? Warum greift die Stadt Emden nicht mal in die Tasche und setzt der IGS einen Neubau hin? Für neue Verwaltungsgebäude reicht das Geld doch auch.

Erst wurde die IGS in die Osterburgschule gesetzt, die dadurch ja ausläuft. Die SPD war damals der Meinung, dass eine 5-zügige IGS dort hineinpassen würde!!!!! Jetzt merken sie "oh, passt doch nicht".
Da rüttelt man eben bei den anderen Schulen -die gut funktionieren- an der Tür und möchte dort Platz für die IGS schaffen.

Und ob Schüler instrumentalisiert wurden?! Mmmmhhh, wie kann man das beurteilen? Ich kenne einige 5. Klässler, die mir genau sagen können, WARUM sie zu der Demo möchten.

Heute ist ja wieder eine Demo. Auf die Frage, wo das GaT denn hin soll, kann keiner der Herren aus dem Stadtrat was sagen. Es heißt nur: Das GaT soll für die IGS Platz machen.
Ist es da nicht logisch, dass sich Lehrer, Eltern und Schüler zur Wehr setzen, wenn es ungewiss ist, wo und wie sie nächstes Jahr untergebracht ist?
Diese Ungewissheit stört ganz gewaltig das Schulleben.
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